Gewichtsreduktion um 50 Prozent

Ein gesteigertes Umweltinteresse und neue gesetzliche Auflagen fördern den Wunsch nach immer effizienteren Personen- und Lastkraftwagen. Diesem kommt die Automobilindustrie nicht nur durch neue Antriebskonzepte nach, wie beispielsweise dem Elektromotor. Ein wesentlicher Bestandteil ist ebenfalls die Gewichtsreduktion von Karosserieteilen. Um bei der Entwicklung innovativer Karosseriebauweisen kosteneffizient arbeiten zu können, ist die Substitution von aufwändigen Crashtest durch Computersimulationen notwendig. Das komplexe Werkstoffverhalten von Faser-Kunststoff-Verbunden (FKV) kann jedoch häufig nicht zufriedenstellend in solchen Simulationen abgebildet werden. (Quelle: ikd Jahresbericht 2015)

An diesem Punkt setzte das CohyBA Projekt an, dessen Name für „Crash-optimierte hybride Biegeträger für die Automobilindustrie“ steht. Auf der Website der Innovationsförderung Hessen beschreibt Autor Christian Gasche im Betrag „Neuer Verbundwerkstoff spart 50 Prozent Gewicht im Karosseriebau“ die Erfolge des CohyBA Projekts und warum der neu entwickelte Verbundwerkstoff vor allem bei Ingenieuren von Premiummarken Interesse weckt.

Prof. Martin Moneke (im Bild oben links), Mitglied und Sprecher des Forschungszentrums Material- und Prozesstechnik, war bei der Forschung im Projekt CohyBA direkt beteiligt und übernahm die Entwicklung und Validierung des Materialmodells.

Das Projekt CohyBA (HA-Projekt-Nr.: 476/15-18) wurde von Juli 2015 bis Juni 2017 im Rahmen der Innovationsförderung Hessen aus Mitteln der LOEWE – Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz, Förderlinie 3: KMU-Verbundvorhaben gefördert.

Mehr erfahren auf: https://www.innovationsfoerderung-hessen.de/476

 

Prof. Dr.-Ing. Martin Moneke
Gewichtsreduktion um 50 Prozent